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N E W S L E T T E R   D E U T S C H E   B O T S C H A F T   P R A G

1/2007

 

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Eröffnung der Ausstellung "Guten Tag! Hier spricht Europa."

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Aus Anlass der deutschen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union zeigen die Deutsche Botschaft in Prag und das Goethe Institut Prag die Ausstellung "Guten Tag! Hier spricht Europa". Die Ausstellung wurde am 18. Januar eröffnet und kann bis zum 30. Juni 2007 in den Räumlichkeiten des Goethe Instituts Prag (Masarykovo nabr. 32, in Prag 1) von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Heute hat die Europäische Union ihr Gründungsziel erreicht, den Frieden in Europa auf Dauer zu sichern. Krieg innerhalb der Europäischen

Union ist unvorstellbar geworden. Viele Bürger fragen bereits, ob der Staatenverbund "Europäische Union" im 21. Jahrhundert nicht überflüssig geworden ist. Auf diese Frage gibt die Ausstellung " Guten Tag! Hier spricht Europa." sechzehn Antworten. Sie zeigen beispielhaft Themen, in denen die europäische Integration - oft von der Öffentlichkeit unbeachtet - Ergebnisse auf Weltniveau hervorgebracht hat. Die Ausstrahlung der Europäischen Union auf andere Erdteile ist vielen Europäern überhaupt nicht bewusst. Mit gewissem

Recht beklagte der ehemalige chilenische Präsident Ricardo Lagos Escobar: "Ihr Europäer kümmert euch nur um Europa und merkt gar nicht wie bedeutend ihr für den Rest der Welt geworden seid." Das Auswärtige Amt möchte mit dieser Ausstellung auf diese Mahnung eingehen und die Aktualität und die Bedeutung des zusammenwachsenden Europa bildhaft vor Augen führen.

Mehr Informationen zu der deutschen EU-Ratspräsidentschaft finden Sie unter:

www.eu2007.de

www.deutsche-botschaft.cz

www.goethe.de/prag

 

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Kabinett verabschiedet EU-Präsidentschaftsprogramm für 2007

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Das Bundeskabinett hat das Programm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 verabschiedet. Es steht unter dem Motto: "Europa gelingt gemeinsam." Deutschland strebt damit eine inhaltliche Neuausrichtung der Europäischen Union an. Ziel sei es, "die Akzeptanz des Integrationsprozesses zu erhöhen", heißt es in dem 27-Seiten-Text. Höhepunkte der deutschen Ratspräsidentschaft werden drei EU-Gipfel im März und Juni in Brüssel und Berlin sein.

Wichtigstes Ziel der Bundesregierung ist es, den festgefahrenen Verfassungsprozess in der EU wieder in Gang zu bringen. Dazu wird die deutsche Präsidentschaft ausführliche Konsultationen in der EU führen und im Juni 2007 nach den französischen Präsidentschaftswahlen Vorschläge präsentieren.

Konkrete Maßnahmen werden in dem Präsidentschaftsprogramm vor allem zur Vollendung des Binnenmarkts etwa für Strom und Gas angekündigt. Mit Bürokratieabbau soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden. Beim Klimaschutz will die deutsche Präsidentschaft in Verhandlungen mit den Partnern konkrete Ziele festschreiben und damit der EU weltweit eine Führungsrolle geben.

Die soziale Dimension der europäischen Politik soll unter anderem mit einer "Allianz für die Familie" und mit Leitlinien für die Stadtentwicklung betont werden. Auch sind gemeinsame Grundsätze zur Integrationspolitik, eine verstärkte polizeiliche Zusammenarbeit und eine engere Kooperation im Straf- und Zivilrecht vorgesehen.

In der Außenpolitik setzt die deutsche Präsidentschaft auf eine neue Nachbarschaftspolitik der EU. Dazu kommen die Verhandlungen für ein neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit Russland. Gipfeltreffen mit den USA, Kanada und Japan gehören ebenfalls zum deutschen EU-Arbeitsprogramm.

Politische Höhepunkte werden der Frühjahrsgipfel sein mit der Verabschiedung eines Aktionsplans zur Energiesicherung und den Themen Klima und Bürokratieabbau sowie der Juni-Gipfel mit den deutschen Vorschlägen zur Wiederaufnahme des EU-Verfassungsprozesses.

Am 24. und 25. März findet in Berlin der Sondergipfel zur 50-Jahr-Feier der Römischen Verträge statt. Sie gelten als Gründungsakt der EU. Hier soll der Grundstein gelegt werden für die Fortsetzung des EU-Integrationsprozesses.

Mehr Informationen zum Programm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft:
http://www.auswaertiges-amt.de:80/diplo/de/EU-P/EU-P-Vorbereitung.html

 

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Deutschland laut Umfrage wettbewerbsfähigstes Land der Euro-Zone

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Deutschland startet nach Einschätzung europäischer Spitzenmanager als das wettbewerbsfähigste Land der Euro-Zone ins neue Jahr. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 1175 Führungskräften aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz, berichtete das "Handelsblatt".

Demnach konnte das im Jahr 2006 wirtschaftlich wiedererstarkte Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit erneut erheblich verbessern. Auf einer Skala von eins (sehr gut) bis fünf (sehr schlecht) kommt die Bundesrepublik im Jahr 2006 auf eine Durchschnittsnote von 2,5. Im Jahr 2005 lag die Durchschnittsnote bei 2,8. Im Jahr 2004 betrug sie 2,9, nachdem sie im Jahr 2003 lediglich bei 3,4 lag.

Dabei sind die ausländischen Topmanager von der Stärke der deutschen Wirtschaft noch mehr überzeugt als ihre deutschen Kollegen. Die deutschen Manager bewerteten die Wettbewerbsfähigkeit ihres Standortes selbst mit der Note 2,7.

 

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Tschechiens Medien feiern "Das Leben der Anderen"

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Nach seiner Premiere in Prag ist das deutsche Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von tschechischen Medien überwiegend mit positiven Kritiken bedacht worden. "Die deutsche Kultur geht an die Wurzeln der eigenen schmerzhaften Vergangenheit heran wie ein unerbittlicher Zahnarzt an einen abgestorbenen Backenzahn", kommentierte der tschechische Rundfunk. Die Sonntagszeitung "Nedelni svet" lobte besonders eine "ausgezeichnet nachempfundene DDR-Atmosphäre" und "überzeugende schauspielerische Leistungen".

Der Film von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck sei "dicht wie ein Stück von Shakespeare", meinte die Zeitung "Pravo", und das Blatt "Lidove noviny" kommentierte: "Der überraschend kompakte und intensive Streifen ist bloß ein Film, aber er hat seine Vorbilder in der Wirklichkeit." Die Zeitung "Mlada fronta Dnes" räumte dem Film durchaus Chancen auf einen Oscar ein. "Es ist ein Krieg der Nerven, aber auch eine Geschichte über das Gute im Menschen, über Versöhnung", meinte das Blatt.

 

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Twin-Stipendium im Bereich Kultur- und Projektmanagement

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Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und die Jugend-Kontakt-Organisation, JUKON, vergeben für den Zeitraum 1. April 2007 bis 31. März 2008 ein Twin-Stipendium im Bereich Kultur- und Projektmanagement. Der Twin-Stipendiat wird in Kooperation mit der aus Deutschland entsandten ifa-Kulturmanagerin und in enger Absprache mit der JUKON an der Planung, Organisation und Durchführung von bedarfsgerechten Projekten im Kultur- und Jugendbereich mitwirken. Zu seinem Tätigkeitsbereich gehören auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Aufbau von Netzwerken mit anderen Organisationen im Kulturbereich.

Erwartet werden:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium
  • sehr gute Deutschkenntnisse
  • erste Erfahrungen in der Kulturarbeit
  • Interesse an Minderheitenfragen, insbesondere der deutschen Minderheit, bevorzugt selbst aus der deutschen Minderheit
  • eigenverantwortliches Arbeiten und Kreativität
  • zeitliche Flexibilität, Präsenzzeiten: ca. 35h wöchentlich

Leistungen:

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 450 Euro für den Zeitraum vom 1. April 2006-31. März 2007
  • Einführungsseminar in Stuttgart (23.-28.4.2007)
  • Förderung eines zweimonatigen Praktikums in Deutschland
  • Fortbildungen (Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit..)
  • finanzielle Unterstützung für die Umsetzung eigener Projektideen

Zusätzliche Informationen erhalten Sie bei dem ifa-Regionalkoordinator Dominik Kretschmann in Breslau ( 0048 71 / 377 2710, ifakretschmann@web.de ) oder der ifa-Kulturmanagerin in Prag, Elisabeth Sandfuchs (2 33 322 959, ifa.elisabeth@sandfuchs.org ) Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungen bis zum 2. Februar 2007 mit Motivationsschreiben, Zeugnissen, Lebenslauf und Lichtbild per Email (bevorzugt) an ifakretschmann@web.de , oder per Post an Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec we Wroc³awiu, Dominik Kretschmann, ul. Podwale 76, 50-449 Wroc³aw, Polen.

 

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Die Söhne Mannheims in Prag

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Erfolgsband bringt deutsche Texte nach Europa auf der Club Tour 2007. Noch vor kurzem besang Xavier Naidoo die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft, jetzt ist er wieder mit den Söhnen Mannheims unterwegs. Die Band, in der zurzeit 14 Musiker für Stimmung sorgen, steht für spirituelle und gefühlvolle Texte, verpackt in Soul, Gospel, Reggae oder Rock. Die Söhne Mannheims sind der Beweis, dass auch deutsche Songs in Europa ankommen. Erfolge feierten sie mit ihren Alben 'Zion' und 'Noiz', ihr größter Hit war "Und wenn ein Lied" aus dem Jahr 2005. Nach einer Auszeit 2006 ist die Gruppe nun auf Tour durch Clubs in ganz Europa. Am 28. Januar 2007 kommen sie nach Tschechien und singen im Klub Abaton in Prag (nähre Infos: http://www.prostorabaton.cz oder http://www.ubivo.de ).

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