N E W S L E T T E R D E U T S C H E B O T S C H A F T P R A G
2/2006
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Gratias agit - Preis an Franz Olbert von der Ackermann Gemeinde überreicht |
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Für sein Engagement bei der "Verbreitung des guten Rufes der Tschechischen Republik im Ausland" hat Franz Olbert, Mitglied des Verwaltungsrates des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und langjähriger Generalsekretär der Ackermann Gemeinde, den Preis Gratias agit des tschechischen Außenministeriums erhalten. Außenminister Svoboda übergab den Preis am 11. Januar 2006 im Palais Èernínský persönlich.
Franz Olbert wirkt seit vielen Jahren bei der Vertiefung der tschechisch-deutschen Verständigung mit. Er gehört zu den 19 Preisträgern des Jahres 2005; die ursprünglich für Juli 2005 vorgesehene Verleihung hatte aus terminlichen Gründen verschoben werden müssen.
Der Gratias agit Preis wird vom tschechischen Außenministerium alljährliche an im Ausland lebende Tschechen sowie Freunde der tschechischen Kultur, Wissenschaft und Politik verliehen.
Franz Olbert wurde 1935 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, die er unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg mit seiner Familie verlassen musste. Im Oktober 2005 hatte Franz Olbert auch aus den Händen von Präsident Václav Klaus eine staatliche Auszeichnung für seine Verdienste um die deutsch-tschechische Verständigung erhalten. |
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Grüne Woche in Berlin eröffnet
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Die 71. Grüne Woche in Berlin ist erneut Publikumsmagnet und macht als internationaler Handelsplatz Furore. Denn auf der weltgrößten Schau der Agrar- und Ernährungsindustrie wurden an den ersten drei Tagen Geschäftsabschlüsse in dreistelliger Millionenhöhe geschlossen, sagte Wolfgang Rogall von der Messe Berlin. Allein Russland meldete ein vorläufiges Geschäftsvolumen von 150 Millionen Euro.
Die Massen strömten zum Auftakt wieder in die 26 Hallen unter dem Funkturm. Bereits am Sonntag konnte der 100 000. Besucher begrüßt werden.
Verbraucherschutzminister Horst Seehofer warnte davor, eine Liberalisierung des Welthandels zu Lasten von Gesundheits- und Verbraucherschutz zu vereinbaren. Neben gemeinsamen Standards in der Lebensmittelsicherheit müssten auch Fragen der ethischen Qualität, des Tier- und Umweltschutzes sowie sozialer Standards bei den WTO- Gesprächen geklärt werden, sagte Seehofer am Samstag auf dem Ost- West-Agrarforum.
Damit verbunden sei auch die Frage, wie vor Ort Qualifizierung und Unterstützung aufgebaut werden könnten. Seehofer sieht darin auch einen Aspekt von Fairness. Für Produzenten aus Entwicklungsländern müsse der Zugang zu Zertifizierungssystemen möglich sein - etwa dem TransFair-Siegel. Fairer Welthandel sei keine Einbahnstraße.
Seehofer sieht in der internationalen Seuchenbekämpfung ein immer wichtigeres Feld. Die Frage ist: «Wie können wir verhindern, dass Krisen künftig zu den "blinden Passagieren" im Welthandel werden?" Solche Probleme seien nur in den Griff zu bekommen, wenn gemeinsam und in multilateralen Anstrengungen vorgegangen wird.
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Längster «Fußballschal» der Welt soll 60 Kilometer lang werden
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Der längste «Fußballschal» der Welt, der zur Weltmeisterschaft gestrickt wird, soll drei Mal länger werden als bislang geplant. Der «gigantische Schal» werde dann von Unna über Dortmund bis nach Gelsenkirchen reichen.
Das sind rund 60 Kilometer. Bislang sollte der Schal lediglich von Unna zum Signal Iduna Park, dem früheren Westfalenstadion, reichen, also rund 20 Kilometer lang sein.
Nun soll der Schal bis zur Veltins Arena, der früheren Arena «AufSchalke», weitergeführt werden. Damit würden die beiden Spielstätten der Fußball-Erzrivalen Schalke 04 und Borussia Dortmund miteinander verbunden.
Die Idee für den längsten «Fußballschal» der Welt kommt aus Unna. Der 25 Zentimeter breite Schal in den Landesfarben der Teilnehmer der Fußballweltmeisterschaft soll zur WM fertig sein. Mehr Informationen: www.wm-schal.de
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