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N E W S L E T T E R   D E U T S C H E   B O T S C H A F T   P R A G

17/2005

 

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Botschafter Elfenkämper am 7. Dezember in Pilsen - erster offizieller Besuch in den tschechischen Regionen
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Botschafter Helmut Elfenkämper reiste am 7. Dezember in die westböhmlische Stadt Pilsen. Es war sein erster offizieller Besuch in den Regionen seit seiner Akkreditierung in der Tschechischen Republik vor 4 Monaten. Er führte dabei offizielle Gespräche mit Landeshauptman Petr Zimmermann und mit Vertretern des Magistrats der Stadt Pilsen. Ferner hielt der Botschafter einen Vortrag an der Universität Pilsen, traf mit dem Pilsener Bischof Radkovský zusammen und besuchte zum Abschluss die deutsch-tschechische Jugendorganisation Tandem in Pilsen.

Hauptthemen der offiziellen Gespräche waren europapolitische Fragen, die Situation in Westböhmen nach dem EU-Beitritt Tschechiens, die Investitionstätigkeiten deutscher Unternehmen in der Region, die Lage in Deutschland nach dem Regierungswechsel sowie die tschechisch-deutschen Beziehungen mit Schwerpunkt auf der Regionalzusammenarbeit zwischen Westböhmen und Niederbayern sowie der Oberpfalz.

An der Philosophischen Fakultät der Universität Pilsen hielt der Botschafter im voll besetzten Hörsaal einen Vortrag zum Thema "Chancen und Persepktiven für Deutschland und Europa nach dem Regierungswechsel in Berlin", woran sich eine Diskussion mit den anwesenden Studenten anschloss.

Ein Hauptziel seiner Arbeit sieht Botschafter Elfenkämper in der Intensivierung des Dialogs und des Kontaktes zwischen der deutschen und der tschechischen Gesellschaft. Eine Schlüsselrolle werde dabei der Jugend zukommen.

 

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WM-Qualifikation: Alle 32 Teilnehmer stehen fest
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Die Auslosung der qualifizierten Teams zur Fußball-Weltmeisterschaft findet am 9. Dezember 2005 in Leipzig statt. Die ARD überträgt die Auslosung live ab 20.15 Uhr.

Gastgeber Deutschland droht bei der WM 2006 bereits in der Vorrunde das Duell mit dem Erzrivalen Niederlande. Der zweifache Vize-Weltmeister wird bei der Auslosung am Freitag in Leipzig nicht im Lostopf der besten acht Mannschaften gesetzt sein. Die Niederländer waren für die WM 2002 in Südkorea und Japan nicht qualifiziert.

Neben Deutschland, das als Kopf der Gruppe A gesetzt wurde, und Titelverteidiger Brasilien als Kopf der Gruppe F befinden sich auch die Ex-Weltmeister Italien, Argentinien, Frankreich und England sowie Spanien und Mexiko im ersten Topf.

Im Topf 2 landeten die beiden restlichen Südamerikaner, die fünf Afrikaner und Australien. Topf 3 umfasst acht der neun restlichen europäischen Teams.In Topf 4 befinden sich schließlich die vier Asien-Vertreter sowie drei anderen Nationalteams aus Nord- und Mittelamerika sowie Karibik.

Der deutsche Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, der niederländische Fußball-König Johan Cruyff und der dreimalige Weltmeister Pele werden am Freitagabend im Rahmen einer gigantischen Show in der Halle 1 der Neuen Leipziger Messe in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie 4000 Gästen aus aller Welt die Vorrundengruppen ziehen.

 

Die Topf-Einteilung bei der WM-Auslosung im Einzelnen:

Topf 1: Deutschland, Brasilien, Italien, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Mexiko

Topf 2: Elfenbeinküste, Angola, Ghana, Togo, Tunesien, Paraguay, Ecuador, Australien

Topf 3: Schweiz, Tschechien, Ukraine, Niederlande, Kroatien, Schweden, Portugal, Polen; Spezialtopf: Serbien und Montenegro

Topf 4: Südkorea, Japan, Iran, Saudi-Arabien, USA, Trinidad/Tobago, Costa Rica

 

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Tourismus legt weiter zu
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Deutschland hat sich im September wieder als beliebtes Ziel für kurze Städtereisen erwiesen und beim Inlandstourismus weiter zugelegt. Insgesamt wurden 8,3 Millionen Übernachtungen von Städtebesuchern gezählt, was einer Steigerung von 6 Prozent entspricht, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
Insgesamt legte die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 35,6 Millionen zu. Ausländische Gäste übernachteten 4,7 Millionen mal in Deutschland, ein überproportionales Plus von 4 Prozent. Bei den inländischen Gästen gab es dagegen nur einen Anstieg von 2 Prozent auf 30,9 Millionen. «Es stellt sich immer mehr heraus, dass der Städte- und Kulturtourismus der Motor des deutschen Tourismus ist», sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Dirk Dunkelberg. Besonders beliebt seien Hamburg, Berlin und München - aber auch kleinere Städte wie Heidelberg und Bonn.
Viel Trubel herrschte wegen des guten Spätsommerwetters im September auch auf den Campingplätzen, die zehn Prozent mehr Gäste verbuchen konnten. Die Kurorte in Deutschland müssen dagegen um Besucher kämpfen: Im September sanken die Übernachtungen in den Vorsorge- und Reha-Kliniken um zwei Prozent auf 3,8 Millionen.

 

 

 

 

 

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