Lob von Weltbank für Wirtschaftsstandort Deutschland
Verbesserungen in Deutschland bei Unternehmerfreundlichkeit
Die Weltbank hat der deutschen Reformpolitik gute Noten ausgestellt und sieht deutliche Verbesserungen in Deutschland als Wirtschaftsstandort.
"Es hat sich ganz einfach etwas getan in Deutschland - insbesondere auf dem Arbeitsmarkt", sagte der Vizepräsident der Weltbank, Michael Klein, gegenüber dem "Handelsblatt" vom Dienstag (13.09.). "Wenn man die Reformen in Deutschland mit denen in anderen Ländern vergleicht, dann war das relativ viel." Nach einer Studie der Weltbank, in der die Standortfaktoren für Unternehmen in 155 Ländern verglichen würden, wird Deutschland bei der Arbeitsmarktregulierung als "Top-Reformer" eingestuft.
In der Studie "Doing Business in 2006", die am Dienstag in Washington vorgestellt werden soll, belegt Deutschland den 19. Platz in der Rangfolge der Länder mit der wirtschaftsfreundlichsten Bürokratie.
Neuseeland hat danach das unternehmerfreundlichste Klima der Welt.
Im Handel gilt Deutschland als leuchtendes Beispiel: In keinem Land der Welt sind nach der Weltbank-Studie so wenig Unterschriften für Exporte nötig wie in Deutschland. Ein Exportgeschäft dauert im Schnitt 6 Tage, nur einen Tag mehr als beim Primus Dänemark.
Quelle: dpa