| |
| Vertragliche Grundlagen |
| |
Der Vertrag über gute Nachbarschaft von
1992 bildet die Grundlage der deutsch-tschechischen Beziehungen
seit der Samtenen Revolution in der damaligen Tschechoslowakei und
seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Er setzt den Rahmen für
eine breitgefächerte Zusammenarbeit und sieht regelmäßige Treffen
auf Regierungsebene vor. |
| |
| Das zweite grundlegende Dokument ist die
Deutsch-Tschechische Erklärung, die am 21. Januar 1997 unterzeichnet
wurde. Durch sie wurden das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum und
der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds ins Leben gerufen (s.u.). |
| |
 |
Text des Vertrags über gute Nachbarschaft |
 |
Text der Deutsch-Tschechischen
Erklärung |
| |
| |
 |
| |
| Deutsch-Tschechisches
Gesprächsforum |
| |
| Das Deutsch-Tschechische
Gesprächsforum diskutiert auf seinen Jahreskonferenzen, die abwechselnd
in Deutschland und Tschechien stattfinden, aktuelle Themen der bilateralen
Beziehungen vor dem Hintergrund der Partnerschaft beider Länder in der Europäischen Union. Die Jahreskonferenzen werden inhaltlich von einem Beirat vorbereitet, dem je zehn deutsche und tschechische Mitglieder für zwei Jahre angehören. Ko-Vorsitzende des Beirats sind seit Januar 2005 der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag, Dr. Michael Libal, und auf tschechischer Seite, Frau Prof. Dr. Barbara Köpplová, Prodekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften der Prager Karlsuniversität.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Gesprächsforums.
|
| |
 |
Homepage
des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums |
 |
Deutsche Mitglieder
des Beirats (pdf) |
 |
Tschechische
Mitglieder des Beirats |
| |
| Angebunden an das Gesprächsforum ist auch das 2001 gegründete Deutsch-Tschechische Jugendforum, das sich zweimal jährlich trifft. |
|
|
| |
 |
Mehr |
| |
 |
| |
| Deutsch-Tschechischer
Zukunftsfonds |
| |
| Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds
wurde 1997 als Stiftungsfonds mit Sitz in Prag gegründet. Seine
Aufgabe ist die Förderung bilateraler Kooperationsprojekte. Zu diesem
Zweck wurde er von den Regierungen beider Länder mit knapp 85 Mio
Euro ausgestattet.
| Wichtigstes Projekte ist das sog. Sozialprojekt zur Entschädigung der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Des weiteren wird das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum aus Fondsmitteln finanziert. Daneben fördert der Zukunftsfonds aber auch zahlreiche kleine Projekte wie z.B. kulturelle Veranstaltungen, Seminare, Publikationen und vieles mehr. |
 |
Mehr zu den geförderten Maßnahmen und Antragsmodalitäten finden
Sie auf den Internetseiten des Fonds unter:
|
| |
 |
Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds |
| |
 |
| |
| Deutsch-Tschechische
Historikerkommission |
| |
Die Deutsch-Tschechoslowakische Historikerkommission
wurde 1990 von den damaligen Aussenministern der Bundesrepublik
Deutschland und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik,
Hans-Dietrich Genscher und Jiøí Dienstbier gegründet. Seit der Trennung
der beiden Staaten 1993 gibt es eine Deutsch-Tschechische und eine
Deutsch-Slowakische Historikerkommission, die auf deutscher Seite
peronalidentisch sind.
Aufgabe der Kommission ist die wissenschaftliche Befassung mit
der jüngeren gemeinsame Geschichte. Die Ergebnisse der Arbeit sind
der Öffentlichkeit in Form von Publikationen zugänglich. Für junge
Historikerinnen und Historiker vergibt die Kommission Forschungsstipendien. |
| |
 |
Deutsch-tschechische
Historikerkommission |
 |
Mitglieder der Deutsch-tschechischen
Historikerkommission |
| |
| Zur Diskussion um ein "Zentrum
gegen Vertreibungen" finden Sie hier außerdem folgende
Dokumente |
| |
 |
Text der Gemeinsame Erklärung
von Bundespräsident Johannes Rau und dem Präsidenten der
Republik Polen, Aleksander Kwaœniewski, vom 29.10.2003 Danzig
|
 |
Interview
mit Bundesaußenminister Fischer zum Projekt eines "Zentrum gegen
Vertreibungen" vom 28.08.2003 |
| |
 |
| |
| "Antikomplex" |
| |
Seit 1998 entdeckt, erforscht und reflektiert die tschechische Nichtregierungsorganisation "Antikomplex" mit verschiedenen Projekten die deutsche Vergangenheit der böhmischen Länder. Dazu gehören unter anderem die in Deutschland, Tschechien und Polen gezeigte Wanderausstellung "Das verschwundene Sudentenland" sowie die Erstellung einer Typologie der landschaftlichen Veränderungen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet nach der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach 1945.
Mehr Informationen dazu finden Sie |
| |
 |
hier |
| |
 |
| |
| Staatsbesuche |
| |
| Auf höchster Ebene zeichnen sich die deutsch-tschechischen Beziehungen durch eine Vielzahl regelmäßiger Besuche aus. Eine Übersicht der wichtigsten Besuche mit Bildmaterial finden Sie unter |
|
|
| |
 |
Staatsbesuche der letzten Jahre |
| |