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Besuch von Bundeskanzler Schröder in der Tschechischen Republik am 21. und 24. August 2001 Im Rahmen seiner Sommerreise durch die neuen Bundesländer und Bayern besuchte Bundeskanzler Schröder auch Tschechien und Polen. Leitmotiv der Reise war die EU-Erweiterung und deren Implikationen für die Grenzregionen, sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer bzw. polnischer Seite. In Tschechien traf er dabei an seinen beiden Besuchstagen mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Miloš Zeman zusammen. Aufgrund des zehnjährigen Engagements der Volkswagen AG, ist die Marke Škoda ein erfolgreiches Beispiel für die deutsch-tschechische wirtschaftliche Zusammenarbeit und für die Verflechtungen zwischen Unternehmen aus EU-Mitgliedsstaaten und Beitrittsländern. Auch der zweite Besuchstag stand im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: den Auftakt bildeten Gespräche des Bundeskanzlers und des tschechischen Ministerpräsidenten mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft "Kurherz Europa" in Františkovy Láznì (Franzensbad), der Kurbäder aus Bayern, Sachsen und Böhmen angehören. Die Kurbäder erfreuen sich vor allem in den vergangenen Jahren einer ständig steigenden Zahl von Kurgästen, von denen ein Großteil aus Deutschland kommt.
In Cheb (Eger) wurde den beiden Regierungschefs die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen. Oberbürgermeister Václav Jakl begründete die Entscheidung des Stadtrates mit dem Beitrag, den beide Politiker zur Verständigung zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik geleistet haben. Bundeskanzler Schröder betonte, dass er es als historische Verantwortung verstehe sicherzustellen, dass der Prozess der Veränderung in Europa unumkehrbar werde.
Bundeskanzler Schröder und sein tschechischer Amtskollege besuchten das Bürgerfest "Nachbarn treffen - Europa gestalten". In Gesprächen mit der Bevölkerung warb Bundeskanzler Schröder dafür, die Erweiterung der Europäischen Union als Chance zu begreifen. Er versprach die Unterstützung der Bundesregierung bei der Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Region und wies auf die Möglichkeiten der deutschen Exportwirtschaft hin. |
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