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Am 10. April 2003 besuchte der am 28. Februar 2003 neu gewählte tschechische Präsident Václav Klaus die Bundesrepublik Deutschland Am 10. April 2003 besuchte der am 28. Februar 2003 neu gewählte tschechische Präsident Václav Klaus zum ersten Mal in seiner neuen Funktion die Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Besuch in der Slowakischen Republik und in Polen war dies seine dritte offizielle Auslandsreise seit Amtsantritt. Im Schloss Bellevue wurde er wurde von Bundespräsident Rau mit militärischen Ehren empfangen.
Des weiteren traf Präsident Klaus mit dem Bundesaußenminister Joschka Fischer und mit Bundeskanzler Gerhard Schröder zusammen. Wichtiges Thema der Gespräche waren der Irakkonflikt. Klaus wiederholte, dass Tschechien bereit sei, sich an der Abwendung einer eventuellen humanitären Katastrophe zu beteiligen, jedoch nicht Mitglied der kämpfenden Koalition sei. Er bezeichnete die tschechische und deutsche Position als ähnlich, denn einerseits wollte man das Leid der Einwohner Iraks lindern, andererseits eine Teilung Europas oder eine Schwächung der transatlantischen Beziehungen verhindern. Weiteres Thema war der Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union knapp eine Woche vor Unterzeichnung der Beitrittsverträge in Athen am 16. April 2003.
Der tschechische Präsident traf am Nachmittag außerdem zu einem privaten Gespräch mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zusammen. |
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Deutsche Botschaft Prag
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