Logo Èesky Sitemap Kontakt -
Willkommen in Deutschland Die Botschaft Politik & Presse Recht und Visa Wirtschaft Kultur

N E W S L E T T E R   D E U T S C H E   B O T S C H A F T   P R A G

4/2006

 

-------------------------------------
Einladung zum Comenius-Fest
-------------------------------------

Die deutsche Botschaft Prag, der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Goethe-Institut und die Fachberater "Deutsch als Fremdsprache" laden herzlich ein zum Comenius-Fest am 3. März 2006 von 11-15 Uhr. Es ist die Präsentation Deutsch öffnet Türen (Slovanský Ostrov, um 11 - 15 Uhr) geplant. Geboten werden unter anderem Sprachanimationen, kurze Auftritte von „erfolgreichen Deutsch Lernenden“ und ein Auftritt des Liedermachers Torsten Riemann. Die Berater des Goethe-Instituts, des DAAD und die Fachberater stehen direkt vor Ort gerne für direkte Anfragen und Beratungen zur Verfügung. Danach wird eine Podiumsdiskussion zum frühzeitigen Erlernen von Fremdsprachen (Goethe-Institut, um 12 - 13 Uhr) folgen, an der die Grundschule der Deutsch-Tschechischen Versöhnung/Dt. Kindergarten/Tsch. - Dt. Kindergarten/Familienzentrum Letna teilnehmen werden. Die Öffentlichkeit kann sich an dem zweiten „Tag der offenen Tür“ über die Arbeit des Goethe-Instituts informieren, den man von 12 bis 17 Uhr besuchen kann. Für die Besucher wird ein kostenloser Einstufungstest, Informationen zu Sprachkursen für Erwachsene und Kinder sowie Prüfungen und eine Bibliotheksführung vorbereitet. Man kann eine Schnupperstunde Deutsch besuchen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst informiert über Stipendien- und Studienmöglichkeiten in Deutschland.

 

---------------------------------------------------------------------------------
Die Vierte Verkaufsphase von Tickets für die Fußball-WM gestartet
---------------------------------------------------------------------------------

Unter dem Motto «Wer zuerst kommt, wird zuerst bedient» ist die vierte Verkaufsphase von Tickets für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gestartet worden.
Bis zum 15. April haben Fußball-Fans aus aller Welt wieder die Gelegenheit, die begehrten Eintrittskarten für die Titelkämpfe vom 9. Juni bis 9. Juli zu ergattern. Entscheidend für die Chancen wird der zeitliche Eingang der Bestellungen sein.
Im Angebot waren diesmal 44 Spiele, darunter sogar noch Tickets für das WM-Eröffnungsspiel Deutschland - Costa Rica am 9. Juni in der Münchner Allianz-Arena, für die Vorrunden-Begegnungen Brasilien - Australien, Frankreich - Togo oder Frankreich - Südkorea sowie für das Spiel um Platz drei. Wie der Sprecher des WM-Organisationskomitees Jens Grittner mitteilte, wurden zu Beginn der vierten Verkaufsphase nur kleinere Kontingente und Einzelposten offeriert. Größere Kontingente sollen wieder Mitte/Ende März angeboten werden. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Tickets werde durch rückläufige Karten, fehlgeschlagene Zahlungen und weitere Fertigstellungen der Stadionpläne fast täglich aktualisiert.
Über den öffentlichen Verkauf fanden bisher 1 874 000 Tickets ihre Abnehmer, davon 1 112 000 über das Internet (www.FIFAworldcup.com). Insgesamt wurden bisher 2,6 Millionen der 3,07 Millionen Karten für die 64 WM-Spiele abgesetzt.

 

-----------------------------------------------------------------------------------
Spitzenrunde räumt letzte Streitpunkte bei Föderalismusreform aus
------------------------------------------------------------------------------------

Nach langen Verhandlungen haben Bund und Länder die letzten Hindernisse für die Föderalismusreform ausgeräumt.
Eine Spitzenrunde aus Ministerpräsidenten, Bundesministern und der Führung der beiden Koalitionsfraktionen einigte sich in Berlin auf die Reichweite der Länderrechte in der Gesetzgebung.
Damit kann die größte Verfassungsreform seit 1949, mit der das Kräfteverhältnis zwischen Bund und Ländern neu justiert wird, wie geplant am 10. März in Bundestag und Bundesrat erstmals beraten werden. Bei zügiger Diskussion in Bundestag und Bundesrat könnte die Reform noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.
Kern der Reform ist, dass die Länder Zustimmungsrechte im Bundesrat abgeben, dafür aber mehr eigene Zuständigkeiten erhalten. Damit sollen die Gesetzgebung erheblich beschleunigt und gegenseitige Blockaden von Bundestag und Bundesrat ausgeschlossen werden.
Im Gegenzug zur Reduzierung der Zustimmungsrechte von jetzt 70 auf 30 bis 40 Prozent bei allen Bundesgesetzen erhalten die Länder mehr eigene Kompetenzen. Sie können künftig in einigen Bereichen, in denen nach wie vor der Bund zunächst das Sagen hat, von Bundesregelungen abweichen. Das betrifft etwa das Umwelt- und Hochschulrecht.

 

 

impressum