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N E W S L E T T E R   D E R   D E U T S C H E N   B O T S C H A F T   P R A G

6/2005


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Reform der Vereinten Nationen - Diskussion am Runden Tisch
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Ein von der Deutschen Botschaft und der Assoziation für internationale Angelegenheiten (AMO) organisierter Runder Tisch will 60 Jahre nach Kriegsende und der damit verbundenen Gründung der Vereinten Nationen der Frage nachgehen, wie die Weltorganisation in der Zukunft aussehen könnte. Die Diskussion setzt sich zum Ziel, die einzelnen Ansichten der Länder über die aktuellen Reformvorschläge vorzustellen, über die im tschechischen Umfeld bislang wenig gesprochen wurde. Als Experten sind der ehemalige deutsche Botschafter bei den VN, Dieter Kastrup, der Vertreter des UN-Informationszentrums in Prag, Andreas Niklisch, sowie Diplomaten aus dem französichen, italienischen und tschechischen Außenministerium geladen. Das Jahr 2005, in dem wir den 60. Jahrestag der Gründung der Organisation der Vereinten Nationen begehen, halten wir für eine gute Gelegenheit, diese Debatte zu führen.

Ort: 19. April 2005, 17 Uhr, CERGE-EI, Politických veznu 7, Anmeldung: 257 113-226 oder presse@volny.cz



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Geschichte und Menschenrechte - Förderprogramm der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
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In diesem Programm können ausschließlich internationale Projekte, an denen  deutsche Partner beteiligt sein müssen, gefördert werden. Zur Verfügung stehen 800.000 EUR, mit denen ca. 40 Projekte gefördert werden sollen. Anträge können ab sofort laufend bis spätestens 31. August 2005 eingereicht werden. Die Projekte können 2005 oder später stattfinden.

Den Ausschreibungstext mit einer Checkliste zur Antragstellung und die Auswahlkriterien finden Sie auf unserer Web-Seite www.zukunftsfonds.de in verschiedenen Fremdsprachen. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Meyer gern zur Verfügung.

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Markgrafenstraße 12 - 14, 10969 Berlin
Tel.: 030 / 25 92 97 - 77
Fax: 030 / 25 92 97 - 42
Email: info@zukunftsfonds.de
Internet: www.zukunftsfonds.de



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Wendische Volkspartei gegründet
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Vertretung der slawischen Minderheit in Deutschland

Die slawische Minderheit der Sorben/Wenden in Deutschland hat im ostdeutschen Cottbus eine Wendische Volkspartei gegründet. Zum Vorsitzenden der "Serbska Ludowo Strona" wurde am Samstagabend der 34-jährige Vermögensberater Hannes Kell gewählt. Kell zufolge sieht sich die neue Partei als politischer Arm der sorbischen Vereine unter dem Dach der Domowina, des Bundes Lausitzer Sorben.

Nach dem Vorbild des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), der die friesische und die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein vertritt, wollen die Sorben in Brandenburg und Sachsen mehr politischen Einfluss erlangen. Angestrebt werde der Status einer Minderheitenpartei, so dass die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in Bundes- oder Landtag entfällt. "Für ein Landtagsmandat wären 20 000 Stimmen erforderlich, so dass wir auch deutsche Wählerstimmen brauchen", betonte Kell.

Spitzenvertreter der Domowina hatten sich ablehnend zu einer Parteigründung geäußert. Der Domowina-Vorsitzende Jan Nuck empfahl den Sorben, etablierten Parteien beizutreten und sich auf diesem Wege in die Parlamente wählen zu lassen. Von den geschätzten 60000 Sorben in der Lausitz leben 20000 im Süden Brandenburgs, wo sie sich auch Wenden nennen. Die Mehrheit lebt in der ostsächsischen Oberlausitz (dpa).

 

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