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N E W S L E T T E R   D E U T S C H E   B O T S C H A F T   P R A G

14/2005

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Ausstellung Die Kraft der Bilder und die Angst des Regimes

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„Die Kraft der Bilder und die Angst des Regimes“ ist der Titel einer Fotoausstellung, die ab dem 6. Oktober bis zum 6. November 2005 in der Prager Galerie Millennium zu sehen ist (Tržištì 5, 11800 Praha 1, geöffnet täglich außer Montag von 12 Uhr bis 18 Uhr).

Schon seit 1980 fotografiert Jürgen Ritter, der Autor der ausgestellten Bilder, die ehemalige innerdeutsche Grenze. Er hat in dieser Zeit ein Bildarchiv von über 40.000 Aufnahmen zu diesem Thema angelegt und die ehemalige Grenze vor und nach 1989 zu Fuß abgeschritten. So entstand eine einzigartige Dokumentation nicht nur über die Grenze, ihren Verlauf und die Grenzbefestigungen, sondern auch ein Bildarchiv über die Art des totalitären Regimes der DDR an der innerdeutschen Grenze. Die Aufnahmen beinhalten eine visuelle Kraft, ihre Aussage richtetet sich ohne Worte gegen das Ost-Berliner Regime, das mit dem Verhalten seiner Akteure belegte, wie Fotografien durch ihre Aussagen an den Grundfesten eines Systems rütteln können. Die Werke von Jürgen Ritter waren bereits mehrfach in Deutschland (u.a. im Deutschen Bundestag, im Hamburger Rathaus und der Thüringer Staatskanzlei) wie auch im Ausland ausgestellt.

In der Tschechischen Republik wird eine solche Ausstellung zum ersten Mal gezeigt. Die Besucher werden anhand der Bilder vergleichen können, wie sich die Situation an der ehemaligen deutsch-deuschen Grenze zwischen 1984 und heute geändert hat. Wo einst Mauer und Stacheldraht den Todesstreifen bildeten, finden sich heute friedliche Natur, vereinte Dörfer und reizvolle Landschaften.

 

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Physiknobelpreis 2005 verliehen

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Der Münchner Forscher Theodor Hänsch erhält zusammen mit seinen US-Kollegen Roy Glauber und John Hall den Physik-Nobelpreis 2005. Sie haben grundlegende Beiträge zum Verständnis der Natur des Lichtes geliefert. Diese könnten eines Tages zu Atomuhren führen, die noch tausend Mal genauer ticken als bisherige Modelle, erklärte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag (04.10.) in Stockholm in ihrer Begründung. Hänsch ist der 24. deutsche oder deutschstämmige Forscher, der den Physik-Nobelpreis erhält.
Der 63-Jährige ist Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Er teilt sich eine Hälfte des Preises mit seinem US-Kollegen Hall (71) von der Universität von Colorado in Boulder.
"Ich bin überwältigt" sagte Hänsch nach dem Anruf aus Stockholm inmitten seiner wissenschaftlichen Kollegen und jubelnden Studenten. Die Auszeichnung zeige, "dass man auch in Deutschland sehr gut wissenschaftlich arbeiten kann". Hänsch hat 16 Jahre an der Stanford University in den USA geforscht und kam 1986 nach Deutschland zurück. Mit seiner Firma Menlo Systems will er in der optischen Nachrichtentechnik mitmischen.

 

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DAAD Stipendien

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Auch für das kommende Jahr werden wieder etwa 100 Stipendien des DAAD für Bewerber aus Tschechien ausgelobt werden. Zum zweiten Mal ausgeschrieben werden Stipendien im Rahmen der Sonderprogramme „DAAD-Leibniz-Stipendien“ und „Helmholtz-DAAD Stipendien“, die Nachwuchswissenschaftlern die Durchführung eines Forschungs- oder Fortbildungsvorhabens an einem Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft bzw. der Helmholtz-Gesellschaft ermöglichen. Neu in diesem Jahr ist das Sonderprogramm „Moderne Anwendungen der Biotechnologie“ für Postdoktoranden, das der DAAD in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anbietet.

Wie bereits im vergangenen Jahr bestehen Förderungsmöglichkeiten durch DAAD-Forschungsstipendien für Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler, DAAD-Stipendien für Künstler, DAAD-Studienstipendien für Graduierte aller wissenschaftlichen Fächer, DAAD-Abschlussstipendien für Germanistik-Studierende sowie DAAD-Stipendien zum Besuch von Hochschulsommerkursen für fortgeschrittene Studierende. Bezuschusst werden auch Wiedereinladungen für ehemalige Stipendiaten sowie Gruppenreisen ausländischer Studierender nach Deutschland.

Bewerbungstermin für die DAAD-Programme ist der 15. November 2005. Ausgenommen davon sind die Sonderprogramme DAAD-Leibniz, Helmholtz-DAAD, DAAD-Roche Diagnostics, Moderne Anwendungen der Biotechnologie, die Künstlerstipendien und die Gruppenreisen. Die Bewerbungsfristen für diese Programme und weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen sind im Internet unter www.daad.cz und www.dzs.cz/aia erhältlich.

 

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Lob von Weltbank für Wirtschaftsstandort Deutschland

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Die Weltbank hat der deutschen Reformpolitik gute Noten ausgestellt und sieht deutliche Verbesserungen in Deutschland als Wirtschaftsstandort.
"Es hat sich ganz einfach etwas getan in Deutschland - insbesondere auf dem Arbeitsmarkt", sagte der Vizepräsident der Weltbank, Michael Klein, gegenüber dem "Handelsblatt" vom Dienstag (13.09.). "Wenn man die Reformen in Deutschland mit denen in anderen Ländern vergleicht, dann war das relativ viel." Nach einer Studie der Weltbank, in der die Standortfaktoren für Unternehmen in 155 Ländern verglichen würden, wird Deutschland bei der Arbeitsmarktregulierung als "Top-Reformer" eingestuft.
In der Studie "Doing Business in 2006", die in Washington vorgestellt wurde, belegt Deutschland den 19. Platz in der Rangfolge der Länder mit der wirtschaftsfreundlichsten Bürokratie.
Neuseeland hat danach das unternehmerfreundlichste Klima der Welt.
Im Handel gilt Deutschland als leuchtendes Beispiel: In keinem Land der Welt sind nach der Weltbank-Studie so wenig Unterschriften für Exporte nötig wie in Deutschland. Ein Exportgeschäft dauert im Schnitt 6 Tage, nur einen Tag mehr als beim Primus Dänemark.

 

 

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